Mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen
(CNC-Werkzeugmaschinen, engl. computer numerical controlled) lassen sich
komplizierte Dreh- und Frästeile schnell und mit hoher Wiederholungsgenauigkeit
herstellen. Auch in anderen Bereichen werden CNC-Steuerungen eingesetzt.
CNC-Maschinen besitzen einen Computer
für die Steuerung und Programmierung der geometrischen Informationen (Kontur
des Werkstücks), der technologischen Informationen (z. B. Drehzahl,
Vorschub) und der Werkzeuginformationen (z. B. Geometrie, Position).
CNC-Drehmaschinen lassen sich in zwei Achsen frei programmieren: eine Achse für die Längenmaße
(Koordinatenachse Z) und eine Achse für die Durchmessermaße (Koordinatenachse
X).
Dafür sind zwei Schlitten mit Kugelumlaufspindeln an den drehzahlgesteuerten
Vorschubmotoren gekoppelt. Über ein optoelektronisches Messgerät kann die
Position der Schlitten für die Steuerung genau erkannt werden. Die Hauptspindel
wird ebenfalls über einen drehzahlgesteuerten Antriebsmotor angetrieben, so
dass für jeden Drehzahldurchmesser
die optimale Schnittgeschwindigkeit am Drehmeißel vom CNC-Rechner eingeregelt
werden kann.
Quelle: http://www.quality.de/lexikon